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 Unsere 2 Schafe leben bei uns ausschließlich um den Rasen zu mähen. Während sie sich im Sommer zum größten Teil von frischen Gras ernähren, werden sie im Winter mit Heu und/oder teilweise Rübenschnitzel, hartem Brot oder Äpfeln zugefüttert.

Einmal im Jahr (Frühjahr) werden die Schafe geschoren. Das bereitet uns viel Arbeit, aber den Schafen bringt es eine große Erleichterung.. Nach der Schur sind die Tiere um ca. 4 kg Wolle/Schaf leichter.

Die Schafwolle wird zum Teil von Freunden abgeholt, die sie zum Basteln verwenden und zum Teil von Weinbauern, die sie im Weingarten aufhängen. Die Schafwolle hält das Wild von den Weinreben fern.

Unseren 2 Schafen stehen ca. 40qm wind- und wetterfester Stall zu Verfügung. Unser Areal ist in mehrere Gärten aufgeteilt, die von den Beiden abwechselnd "bewirtschaftet" werden. Somit ist für ausreichend Grünfutter gesorgt (da es dadurch auch gut nachwachsen kann) und der Boden wird gleichmäßig gedüngt.

 

 

 

Die Beiden werden, genauso wie die Hühner, ihren Lebensabend bei uns genießen. Sie werden nicht geschlachtet und somit auch nicht gegessen.

 

Haltung  und Betreuung der Schafe

Stallraum

 

Haltung, Umwelt und Betreuung beeinflussen den Erfolg der Schafhaltung maßgeblich. Sie müssen insbesondere den Ansprüchen der gehaltenen Schafrassen angepasst werden.

Für eine herkömmliche, eher extensive Schafhaltung sind die Anforderungen an Stalleinrichtungen bescheiden.

 

Eine Intensivhaltung verlangt schon aus Gründen der Arbeitserleichterung etwas aufwendigere Einrichtungen.

Die konventionelle Aufstallungsart ist der Tiefstreulaufstall ohne besondere Wärmedämmung, mit Ausnahme des Ablammstalles.

 

 

Die Tiefstreue hat folgende Vorteile:

 

tiergerechte Haltungsform

günstige Bauweise möglich

gute Isolation und Wärmequelle

arbeitssparend (zweimaliges Entmisten pro Jahr genügt)

Entmistung mechanisch (Frontlader usw.) möglich

 

Pro Tier und Tag muss mit einem Strohbedarf von ca. 0,5 kg gerechnet werden. Kleine Lämmer sind ebenfalls als Einheit zu rechnen, da sie wegen ihrer Bewegungsfreudigkeit relativ viel Einstreue benötigen.


Ablammbucht

 

Unmittelbar vor, aber spätestens nach der Geburt, sollten vor allem Mutterschafe mit

mehr als einem Lamm in einer Einzelboxe untergebracht werden.

 

Liegefläche, Krippenlänge

 

Die maximale Bestossung eines Stalles wird durch die vorhandene Krippenlänge und Bodenfläche begrenzt.

Sind zuwenig Fressplätze vorhanden, werden die schwächeren Tiere abgedrängt und es bleiben ihnen nur die Futterreste.

 

Die Tierschutzverordnung schreibt folgende Mindestmasse vor:

Richtwerte

Platzbedarf m2/Tier

Krippenlänge m/Tier

Mutterschaf ohne Lamm

1,0

0,45

Mutterschaf mit Lämmern

1,5

0,7

Mastlämmer

0,6

0,25

Jährlinge

0,8

0,35

Ablammbucht für Mutterschafe

2,4

  

Zuchtwidder in Einzelbucht

3,0

   

 

 

Fütterungseinrichtungen

 

Heuraufen und Kraftfutterkrippen sollen so konstruiert sein, dass:

 

Futterverschwendung vermieden wird

von den Heuraufen möglichst kein Heu auf die Tiere fallen kann (eingewachsenes Heu = Wollfehler)

sie in der Höhe verstellbar sind

die Fütterung von aussen möglich ist, ohne die Bucht betreten zu müssen

wo Silage gefüttert wird, muss die Krippe aus nicht rostendem Material hergestellt sein

 


Tränkeanlagen

 

Am besten eignen sich Selbsttränkebecken. Im landwirtschaftlichen Fachhandel sind verschiedene Modelle erhältlich.

Wo Wasserleitungen fehlen oder wo im Winter die Gefahr des Einfrierens besteht, muss den Schafen täglich zweimal frisches Wasser in sauberen Eimern bereitgestellt werden.

 

 

Stallklima

 

Das Schaf stellt an das Stallklima zwei wesentliche Anforderungen:

 

Zugfreier, gegen die Hauptwindrichtung geschützter Stall. Das Schaf erträgt Kälte besser als verbrauchte, stickige und feuchtwarme Luft. Eine genügende Lufterneuerung muss deshalb auch im Winter gewährleistet sein.

Immer genügend trockene Einstreue ist eine wichtige Vorbeugungsmassnahme gegen Klauenfäule. Zudem verhindert dies auch verfilzte Wolle.

 

Die Stalltemperatur kann für ausgewachsene Schafe ohne weiteres tief gehalten werden. Frisch geschorene Schafe, säugende Schafe und neugeborene Lämmer sind weniger kältetolerant und benötigen etwas höhere Stalltemperaturen.

 

 

 Klicke auf "more" nimm Heu oder Klee und füttere es!

created by Cornelia Ettenauer


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